100 Loch an einem Tag

Ein etwas anderer Golftag

100 Loch, PAR 400, über 17Std, ca.50Km, über 64000 Schritte

Nach 54 und 81 Loch Turnieren, wollten wir (Monika Schadl, Thomas Schönberger und Martin Lück) wissen,
ob wir auch 100 an einem Tag schaffen. Am Montag den 22.7.19 haben wir sich top motiviert um 4:00 am
Parkplatz des Traminer Golf Klöch getroffen.
Ein wenig verschlafen ging es dann zum ersten, roten Abschlag. Unser Plan war, dass wir von jedem Tee
mindestens einmal spielen und zusätzlich sollte es ein Zählwettspiel werden, jedoch war bei einem
Doppelpar Schluss.
Um Punkt 4:20 erfolgte der erste Abschlag. Da es noch ein wenig dunkel war, mussten wir mehr nach
Gefühl und Gehör die Richtung des Balles verfolgen. Mit Taschenlampen haben wir anschließend unsere
Bälle gesucht und gefunden. Nach etwa 3 Löchern kam auch kurzzeitig die Sonne zum Vorschein, aber ein
dichter Nebel verhinderte eine optimale Sicht.
Auf unserer zweiten Runde (Startzeit 7:30 von blau), lichtete sich allmählich der Nebel und wir sahen endlich
die ganzen Spielbahnen.
Obwohl der Platz ab unserer dritten Runde (Startzeit 10:40 von gelb) gut besucht war, kam es kaum zu
Wartezeiten und wenn wir einmal schneller als unsere Vorflights waren, wußten diese, schon von unserem
Vorhaben Bescheid und wir durften immer sofort durch spielen.
Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bei Dem Marshall Josef Gutmann-Etl und den Flights bedanken.
Unsere geplanten Rundenzeiten, von 3Std 10 min. konnten wir dadurch immer sehr gut einhalten.
Nach Loch 45 bekamen wir von Monikas Familie eine kleine Stärkung, auch dafür ein großes Danke. Leider
blieb keine Zeit ein wenig zu plaudern, denn wir hatten noch viele Spielbahnen vor uns.
Bevor wir um 14.00 Uhr Runde vier (gelb) starteten, blieben zehn Minuten um sich umzuziehen.
Noch immer waren wir motiviert, gut gelaunt und hatten eine Menge Spaß am Spiel. Erstaunlich gut
funktionierten auch die Schläge, auch wenn es bei jedem von uns einen kurzen Einbruch gab.
Um 17:30 ging es auf Runde 5 (rot).
Langsam machte sich auch die Beinmuskulatur bemerkbar. Auch das Aufteen und den Ball aus dem Loch
holen wurde etwas mühsamer. Zu unserer Überraschung wurde diese Runde unsere schnellste.
Wahrscheinlich waren wir jetzt so richtig aufgewärmt.
Das letzte mal auf Tee eins (besser gesagt Loch 91) ging es um 20:10.
Durch den Sonnenuntergang färbte sich der Himmel in ein wunderschönes rosarot. Auf Loch 96 wurde es
dann langsam wieder dunkel. Da die GPS Uhr schon den Geist aufgegeben hat und auch mit dem Laser
kaum noch die Fahne anzuvisieren war mussten wir teilweise die Entfernungen schätzen. Ab Loch 98 wurde
wieder nach Gehör und Gefühl gespielt, denn die Sicht war null.
Für das letzte Loch entschieden wir uns für die 18. Nach dem Abschlag dauerte es dann etwas länger bis
wir alle Bälle wieder gefunden hatten.
Um 21:38 fielen dann die letzten Putts und wir haben unser Ziel erreicht. 100 Loch an einem Tag.
Wir waren zwar danach ziemlich erschöpft aber wir bereuen kein einziges gespieltes Loch.

MARTIN LÜCK

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